Mittwoch, 28. Februar 2018

Definitive Stückauswahl

2 Stunden, an der Kanti
verfasst von Tijana, in Zusammenarbeit


Diese Woche habe ich mich mit unserer Stückauswahl befasst. Wie schon erwähnt, blieben zum Schluss nur noch „Antigone“ und „Nora (Ein Puppenheim)“ im Rennen. Als wir die Stückauswahl von Herrn Anthamatten bekamen, sprang mir Antigone als erstes ins Auge. Lilja und ich meinten sofort, es sei das perfekte Stück, da die Besetzung eher klein ist, was für uns natürlich nur von Vorteil sein kann. Das Ganze war aber eher als Witz gemeint, schliesslich wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, wovon die Geschichte überhaupt handelt.
Lustigerweise hat mich die Geschichte sofort in den Bann gezogen und schon nach den ersten paar Seiten wurde mir klar, dass dies wohl unser Stück werden würde.
Zum Glück war Lilja ganz meiner Meinung und somit wurde Nora dann auch sehr schnell aus dem Rennen geschossen.
Antigone ist unserer Meinung nach die perfekte Wahl. Die Geschichte packte uns beide von Anfang an. Die Anzahl vorkommender Personen entspricht ganz unserer Vorstellung, da wir mit etwa 5-8 Schauspielern rechnen und wir unser Theater auch eher simpler gestalten wollen. Ebenso stimmte für uns die Länge des Stücks. Dieses wird auf nur 58 Seiten erzählt, womit wir sie auch eher einfach umschreiben können und unsere Zuschauer auch nicht unnötig langweilen.
Weiterhin haben wir an unserem Konzept gearbeitet. Es ist jedoch nicht ganz fertig und wir müssen uns noch weiter über die Suche nach Schauspielern unterhalten.
Wir gingen immer davon aus, dass Antigone im Stück am meisten Text hat, da das Buch auch nach ihr benannt ist. Tatsächlich ist uns aber aufgefallen, dass König Kreon beinahe eine wichtigere Rolle spielt. Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, einen guten Kreon zu finden. Diese Suche fiel uns allerdings alles andere als schwer. Ich musste sofort an meinen Freund Saïd Andreis denken, der über sehr gute Schauspielkenntnisse verfügt und allgemein eine gute Bühnenpräsenz hat. Somit steht auch unser erster Schauspieler fest.

Probleme:
Unser grösstes Problem zurzeit stellt der Vertrag dar. Wir haben festgestellt, dass wir grosse Mühe haben uns klar auszudrücken, da wir einerseits noch nicht genau wissen, wie unser Stück am Ende aussehen soll, andererseits auch nicht, was wir bewertet haben wollen. Über die Kostenabschätzung haben wir uns ebenso Gedanken gemacht. Uns ist bewusst, dass wir ein Bühnenbild, sowie Kostüme und Requisiten brauchen werden. Wie viele Kosten dabei auftreten werden, können wir vorläufig nicht einschätzen.

Selbstreflexion:
Diese Woche hat uns definitiv gestärkt. Endlich haben wir unser langersehntes Stück, sowie den ersten Schauspieler gefunden. Damit sind wir unserem Ziel schon einmal einen grossen Schritt näher gekommen, was uns sehr glücklich macht. Jedoch verunsichert uns der Vertrag. Wir werden wohl auf Frau Ferrari zurückgreifen müssen ...

Weiteres Vorgehen:
Nächste Woche werden wir unseren ersten Gesprächstermin mit Frau Ferrari haben. Wir werden dabei den Fokus auf unseren Vertrag setzen, da wir dort noch am meisten Hilfe benötigen. Weiter werden wir uns Gedanken über die Inszenierung und die Schauspielerwahl machen, sowie das Konzept fertigstellen.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Let's go!

2 Stunden, an der Kanti
verfasst von Lilja, in Zusammenarbeit

Erreicht:
Von Herr Anthamatten haben wir vor einigen Wochen mehrere Vorschläge für unsere Stückvorlage bekommen. Bis jetzt haben wir viele dieser Stücke aussortiert. Schlussendlich sind uns noch Antigone und Nora geblieben, da die anderen entweder zu lange, zu perplex oder zu anspruchsvoll sind. Ebenfalls haben wir mit unserem Konzept angefangen und sind den Vertrag zusammen ein erstes Mal durchgegangen.

Probleme:
Wir wissen noch immer nicht, ob wir Nora oder Antigone wählen sollen. Des Weiteren können wir uns die Bewertungskriterien nicht wirklich vorstellen, da wir nicht wissen, was alles bewertet wird. Ob es lediglich das umgeschriebene Stück und die Inszenierung sind oder noch mehr. Doch dies möchten wir noch mit unserer Betreuungsperson Frau Ferrari genauer definieren. 

Selbstreflexion: 
Wir sind gut in unsere Maturaarbeit gestartet, doch wir kamen noch nicht besonders weit, da uns die Ungewissheit über die definitive Stückwahl sehr einschränkt. Wir können noch nicht genauer im Konzept darauf eingehen und uns spezifische Vorstellungen über die Umsetzung bilden.

weiteres Vorgehen:
Tijana wird Antigone und Nora lesen, was ich bereits getan habe, und sich mit den beiden Texten auseinandersetzten. Danach werden wir endlich entscheiden, welches der beiden wir für unsere Arbeit verwenden werden. Zudem arbeiten wir weiter an Konzept und Vertrag, damit wir diese bald fertig haben und uns in die eigentlich Arbeit stürzen können.