verfasst von Tijana, in Zusammenarbeit
Diese Woche habe ich mich mit
unserer Stückauswahl befasst. Wie schon erwähnt, blieben zum Schluss nur noch „Antigone“
und „Nora (Ein Puppenheim)“ im Rennen. Als wir die Stückauswahl von Herrn
Anthamatten bekamen, sprang mir Antigone als erstes ins Auge. Lilja und ich
meinten sofort, es sei das perfekte Stück, da die Besetzung eher klein ist, was für
uns natürlich nur von Vorteil sein kann. Das Ganze war aber eher als Witz
gemeint, schliesslich wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, wovon die
Geschichte überhaupt handelt.
Lustigerweise hat mich die
Geschichte sofort in den Bann gezogen und schon nach den ersten paar Seiten
wurde mir klar, dass dies wohl unser Stück werden würde.
Zum Glück war Lilja ganz
meiner Meinung und somit wurde Nora dann auch sehr schnell aus dem Rennen geschossen.
Antigone ist unserer Meinung
nach die perfekte Wahl. Die Geschichte packte uns beide von Anfang an. Die
Anzahl vorkommender Personen entspricht ganz unserer Vorstellung, da wir mit
etwa 5-8 Schauspielern rechnen und wir unser Theater auch eher simpler
gestalten wollen. Ebenso stimmte für uns die Länge des Stücks. Dieses wird auf
nur 58 Seiten erzählt, womit wir sie auch eher einfach umschreiben können und
unsere Zuschauer auch nicht unnötig langweilen.
Weiterhin haben wir an unserem
Konzept gearbeitet. Es ist jedoch nicht ganz fertig und wir müssen uns noch
weiter über die Suche nach Schauspielern unterhalten.
Wir gingen immer davon aus,
dass Antigone im Stück am meisten Text hat, da das Buch auch nach ihr benannt
ist. Tatsächlich ist uns aber aufgefallen, dass König Kreon beinahe eine
wichtigere Rolle spielt. Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, einen guten
Kreon zu finden. Diese Suche fiel uns allerdings alles andere als schwer. Ich
musste sofort an meinen Freund Saïd Andreis denken, der über sehr gute
Schauspielkenntnisse verfügt und allgemein eine gute Bühnenpräsenz hat. Somit
steht auch unser erster Schauspieler fest.
Probleme:
Unser grösstes Problem zurzeit
stellt der Vertrag dar. Wir haben festgestellt, dass wir grosse Mühe haben uns
klar auszudrücken, da wir einerseits noch nicht genau wissen, wie unser Stück
am Ende aussehen soll, andererseits auch nicht, was wir bewertet haben wollen.
Über die Kostenabschätzung haben wir uns ebenso Gedanken gemacht. Uns ist
bewusst, dass wir ein Bühnenbild, sowie Kostüme und Requisiten brauchen
werden. Wie viele Kosten dabei auftreten werden, können wir vorläufig nicht einschätzen.
Selbstreflexion:
Diese Woche hat uns definitiv
gestärkt. Endlich haben wir unser langersehntes Stück, sowie den ersten
Schauspieler gefunden. Damit sind wir unserem Ziel schon einmal einen grossen
Schritt näher gekommen, was uns sehr glücklich macht. Jedoch verunsichert uns der
Vertrag. Wir werden wohl auf Frau Ferrari zurückgreifen müssen ...
Weiteres Vorgehen:
Nächste Woche werden wir
unseren ersten Gesprächstermin mit Frau Ferrari haben. Wir werden dabei den
Fokus auf unseren Vertrag setzen, da wir dort noch am meisten Hilfe benötigen.
Weiter werden wir uns Gedanken über die Inszenierung und die Schauspielerwahl
machen, sowie das Konzept fertigstellen.