2 Stunden, an der FHNW
verfasst von Lilja
Heute morgen arbeitete ich dank dem Fronleichnam an der FHNW in Brugg weiter am 4. Epeisodion, den ich innerhalb von zwei Stunden intensivem Schreiben fertig gestellt habe. Klar hat es wie immer noch Stellen, die ich mit Tijana anschauen möchte, um eine zweite Meinung einzuholen, aber ich bin im Grossen und Ganzen sehr zu frieden mit meiner Arbeit. Es ist die Szene, wo Antigone über ihr Schicksal klagt und noch einmal versucht Hilfe vom Chor zu bekommen und ihrem Tod zu entgehen.
Selbstreflexion:
Ich habe bereits letzten Montag mit dieser Szene begonnen und musste da aber auch feststellen, dass es eine sehr perplexe Szene ist, die im Originaltext sehr verschlüsselt war. Deshalb war es schwierig, die genaue Message zu finden, die wir auch für unser Stück brauchen.
Ich habe mich in dieser Szene viel mehr vom Originaltext gelöst, nachdem ich einige Interpretationen gelesen habe, habe ich gleich drauflos geschrieben und dem eigentlichen Text wenig Beachtung geschenkt. Denn ich finde, dass ich den 4. Epeisodion viel besser gestallten kann als im Buch, dass ich viel besser das Wichtige auf den Punkt bringen kann.
Jetzt sieht man wenige sprachliche Parallelen zwischen dem Original und unserer Version, aber ich finde, genau das ist doch das Schöne, das Wichtige. Die Aussage der Szene kommt noch immer rüber, sie wird einfach auf eine andere Art übertragen.
Jetzt sieht man wenige sprachliche Parallelen zwischen dem Original und unserer Version, aber ich finde, genau das ist doch das Schöne, das Wichtige. Die Aussage der Szene kommt noch immer rüber, sie wird einfach auf eine andere Art übertragen.

