Mittwoch, 28. März 2018

Erste Schwierigkeiten

1 Stunde, in der Mediothek der Kanti
verfasst von Lilja, in Zusammenarbeit

Heute wollten wir eigentlich mit den Recherchen zum Umschreiben eines Theaterstückes beginnen, doch wir kamen nicht besonders weit. Nach einem Versuch, Regeln oder Richtlinien für das Umschrieben zu finden, gaben wir schnell wieder auf, da wir erstens nichts fanden, da solche Richtlinien nicht existieren und zweitens da wir beide langsam ausgepowert, ferienreif sind und beide viel zu lernen für andere Fächer hatten.

Probleme: 
Nach dem Vertragsabschluss geht es jetzt richtig los. Wir haben ein Ziel vor Augen, wie wir uns das Resultat vorstellen, doch wir wissen nicht wie wir genau dorthin kommen können. Wir sind uns nicht sicher, wo wir unsere Quellen herbekommen, wie wir selber das Stück einschätzen und was für uns wichtige Aspekte und Interpretationen sind. All diese Punkte und vieles mehr müssen bald geklärt werden, denn ohne sie wird es schwierig mit dem Umschreiben zu beginnen.

Selbstreflexion:
Eigentlich können wir uns so eine unproduktive Woche nicht leisten, da uns wirklich noch ein grosses Stück Arbeit bevorsteht. Aber im Moment sehen wir wirklich nur die viele Arbeit, jedoch nicht den Weg, der uns dahin führt. Wir fühlen uns ein bisschen verloren.  Ich denke, dass es sicher auch mit unserer schwindenden Energie wegen den langen Schulwochen zusammenhängt und dass wir sehr viel zu tun haben. Natürlich ist das keine Entschuldigung, unsere Maturaarbeit zu vernachlässigen, aber es fehlt gerade wirklich an Zeit. Diese müssen wir uns in Zukunft nehmen.

Weiteres Vorgehen: 
Nächsten Mittwoch werden wir ein erstes Zwischengespräch mit Frau Ferrari führen, um von unserem Einstieg in die Arbeit zu berichten. Wir möchten sicher unser Schwierigkeiten und unsere Blockade ansprechen und hoffen, dass sie uns helfen kann mit hilfreichen Tipps wie wir vorgehen können. Wir müssen mehr recherchieren, damit wir uns wirklich mit dem Stück auskennen und es uns aneignen können, damit wir es dann zu unserem Stück umschreiben können.

Freitag, 23. März 2018

Vertragunterzeichnung und Salzhaus

30 Minuten, von Zuhause aus
verfasst von Lilja, nach der Vertragsunterzeichnung

Endlich können wir richtig anfangen! Gestern in der 10 Uhr Pause konnten wir den Vertrag gemeinsam mit unseren Betreuungsperson unterzeichnen. Nachdem wir unsere neue Idee Frau Ferrari vergangene Woche präsentiert haben, den Vertrag überarbeitet haben und unseren neuen Idee in ihm festgehalten haben, kam es nun endlich zur Unterschrift.

Eine weitere frohe Botschaft hat uns gestern erreicht:
Schon von Anfang an hatten wir das Salzhaus in Brugg als Location für unsere Endaufführung ins Auge gefasst, da wir es beide noch aus unserer Schulzeit kennen. Die Atmosphäre des Salzhauses passt perfekt zur Stimmung, welche wir mit unserem Werk vermitteln wollen und ebenfalls finden wir es schön, unsere Arbeit in Brugg, wo wir beide leben, abzuschliessen.

Nun haben wir ein Gesuch an die Bau und Planung-Verwaltung Brugg gestellt und mit Herzklopfen ging ich gestern vorbei und bekam direkt die Zusage, dass es sicher möglich sei, unsere Aufführung dort durchzuführen.

Bis Ende April haben wir nun Zeit, ein genaues Datum festzulegen für unsere Aufführung sowie ein Tag um vor Ort zu proben. Die definitive Zusage werden wir dann ebenfalls erhalten. Der Mietpreis wird nicht mehr als 150 Franken betragen, was für uns Schüler auch bezahlbar ist.

Selbstreflexion:
Im Moment läuft alles wie am Schnürchen! Die Zusage des Salzhauses und die Vertragsunterzeichnung geben uns nochmals neuen Elan, um nun richtig zu beginnen. Jetzt dürfen wie diesen bloss nicht verlieren.

Weiteres Vorgehen:
Jetzt müssen wir schauen, dass wir bald mit der Recherche über das Umschreiben und die Regieführung anfangen, damit wir in näherer Zukunft mit der Modernisierung der Sprache beginnen können.

Donnerstag, 15. März 2018

Neue Idee

1 Stunde 30 Minuten, an der Kanti
verfasst von Tijana, in Zusammenarbeit

Heute habe ich mich mit Lilja in der Mediothek getroffen um unseren Vertrag von letzter Woche zu bearbeiten. Wir wussten, dass wir uns erst einmal mit der Frage des 21. Jahrhunderts beschäftigen sollten und Merkmale suchen, welche dieses ausmacht. Leider sind wir dabei auf Schwierigkeiten gestossen. Da wir in unserer heutigen Zeit keinen König mehr haben und König Kreon das Gesetz über jegliche Moralvorstellungen stellt, gaben wir ihm in unserer Vorstellung entweder die Rolle als Politiker, Bundesrat oder Richter. Bis zur letzten Woche konnten wir uns mit diesem Gedanken sehr gut anfreunden. Heute jedoch wurden wir etwas skeptisch. Bei genauerem Überdenken wurde uns klar, dass dies nicht der richtige Weg für uns ist. Da Kreon als sehr aufbrausend, zornig und stur beschrieben wird haben wir Angst, dass diese Elemente im 21. Jahrhundert nicht gleich zur Geltung kommen werden wie im Originalstück. Ausserdem finden wir, dass der Konflikt in unserer heutigen Zeit nicht die gleiche Wirkung beim Publikum erzielen würde, da inhaltlich nicht so viel passiert. Ein einfaches Zimmer oder ein Gerichtssaal als Bühnenbild, wären uns schlichtweg zu langweilig. Wir möchten nicht das „Antigone“ die gewisse Magie verliert, welche uns beim ersten Mal lesen so sehr angezogen hat. Nach reichlichem Überlegen konnten wir feststellen, dass uns das Moderne, Abstrakte sehr gefällt. Mit diesem Gedanken sind wir dann jedoch nach Hause gefahren, da wir mit dieser Idee fürs Erste nicht viel anfangen konnten.
Zu Hause habe ich mich intensiv mit meiner Mutter unterhalten und aus dem Gespräch heraus entwickelte sich eine Idee, welche mir unglaublich fest gefiel. Nämlich, Antigone in die Zukunft zu schicken. An einem fiktiven Ort könnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen und eventuell eine Diktatur schaffen, indem es wieder einen König gibt. Der Gedanke an eine düstere Zukunftsversion brachte Lilja und mich zum Schmunzeln. Wie schnell wir unsere Meinung ändern würden, war uns wohl beiden nicht bewusst.

Probleme:
Diese Woche kämpften wir stark mit der Idee des 21. Jahrhunderts. Es fiel uns schwer, uns vorzustellen wie unsere Inszenierung in unserer heutigen Welt mit Smartphones usw. aussehen könnte. Aus diesem Grund entschieden wir uns schlussendlich auch dagegen, was für uns sehr unerwartet kam.

Selbstreflexion:
Trotz Verunsicherungen konnten wir den Tag mit einem ruhigen Gewissen beenden. Wir sind froh, dass wir heute eine Idee ausarbeiten konnten, welche uns sehr zuspricht und unsere Selbstbewusstsein gegenüber der Maturaarbeit stärkt.

Weiteres Vorgehen:
Unser nächstes Ziel vor Augen ist die Fertigstellung des Vertrages. Wir müssen versuchen ihn so schnell wie möglich neu auszuarbeiten und ihn Frau Ferrari zu schicken, welche schon sehnsüchtig auf die Unterschriften wartet.

Donnerstag, 8. März 2018

Erste Besprechung des Vertrages

40 Minuten, an der Kanti
verfasst von Lilja, nach Gespräch mit Frau Ferrari

Heute Mittag haben wir uns mit unseren Betreuungsperson Frau Ferrari getroffen. Zusammen sind wir den Vertrag Stück für Stück durchgegangen und unsere Gedanken zu den einzelnen Punkten geäussert. Während wir an einigen Stellen nur noch einzelne Ergänzungen machen müssen oder Aspekte hinzufügen, brauchen wir bei anderen Punkten noch mehr.

Bei den Beurteilungskriterien konnte uns Frau Ferrari gut weiter helfen: Wir setzten den Schwerpunkt auf die Regie, ob sie zum Beispiel eine eigene Handschrift hat, einen Spannungsaufbau gibt oder die dramaturgischen Elemente gut ersichtlich sind. Dazu kommt noch die Inszenierung und die Führung der Schauspieler.
Frau Ferrari hat uns zu bedenken gegeben, ob es klug ist, dass Tijana und ich selber mitspielen. Unsere Arbeit ist es eigentlich Regie zu führen und diese Positionen sollte man gut abgrenzen. Obwohl wir diesen Punkt sehr gute nachvollziehen können, finden wir es doch sehr schade. Wir haben uns sehr auf das Schauspielern gefreut. Wir werden dies noch überdenken.

Wir haben ein Gesuch an das Salzhaus in Brugg gestellt, ob es möglich wäre, unsere Aufführung dort durchzuführen. Wir sind uns einig, das die Atmosphäre von dieser Location super zu unseren Vorstellungen passen würde. Noch haben wir keine Antwort erhalten. Wir vermuten leider, dass der Mietpreis sehr teuer sein könnte und deshalb schauen wir uns bereit nach Alternativen um.

Probleme:
Wir müssen uns noch viel mehr Gedanken über die Regieführung machen, dazu gehört auch ein Regiekonzept. Die Beurteilungskriterien müssen noch vervollständigt werden. 

Weiteres Vorgehen:
Bis nächste Woche wollen wir den Vertag überarbeiten. Wir müssen uns das 21. Jahrhundert, in welches wir unser Stück umschreiben möchten, für uns genauer definieren. Was es für Merkmale hat, was es für uns ausmacht.

Wenn Tijana und ich zusammen den Vertrag überarbeitet haben, werden wir ihn nochmals unseren Betreuungsperson schicken und danach hoffentlich bald den Vertrag unterzeichnen.