verfasst von Tijana, in Zusammenarbeit
Heute war es endlich soweit! Unser langes Probenwochenende konnte starten! Für uns war dieses Wochenende sehr wichtig, um alle Szenen einmal am Stück, ohne Unterbrechungen, zu proben. Ebenfalls waren das die ersten Daten, an denen jeder Schauspieler anwesend war. Irgendwie habe ich mich total auf das Wochenende gefreut. Obwohl ich wusste, dass vieles auf uns zukommen wird, konnte ich es kaum erwarten das Stück in seiner vollen Länge zu sehen. Dieses Mal haben wir uns nicht in der Bühne 2 wie sonst auch immer getroffen, sondern haben uns gedacht, dass wir einmal in der Aula proben könnten. In der Aula kommen wir dem Gefühl einer Bühne viel näher. Ebenso war es wichtig die Lautstärke zu üben. In den letzten Tagen ist uns nämlich vermehrt aufgefallen, dass die Schauspieler viel zu leise sprechen. In einem grösseren Raum wäre es also ideal, dies zu üben. Die einzigen die momentan schön langsam, laut und deutlich sprechen sind Said und Tim. Bei allen anderen müssen wir vor allem die Lautstärke, wie auch das Tempo der Sprache üben. Wir haben also sofort versucht, einen Durchgang zu starten. Dieser Verlief mittelmässig. Für den Chor war es am schwierigsten sich zu merken, wann genau sie von der Bühne müssen, wann sie sich an den Bühnenrand setzen müssen und wann sie etwas zu sagen haben. Wir hatten also schön Zeit, diese Dinge mit dem Chor durchzugehen.
Die Atmosphäre in der Aula war super! Es war toll einmal an einem anderen Ort zu üben. Heute hat es sich das erste Mal tatsächlich wie ein richtiges Theaterstück angefühlt. Das war ein gutes Gefühl. Dann haben wir für jeden von uns eine Pizza bestellt und uns wieder zurück zur Bühne 2 gemacht. Dort setzten wir uns alle schön in einen Kreis und haben zusammen zu Abend gegessen. Zusätzlich haben wir noch Kerzen angezündet damit die Stimmung noch schöner wird. Es war ein tolles Gefühl mit der ganzen Theatertruppe zu essen und sich gut zu unterhalten. Wir sind als Gruppe seit den letzten Proben stark zusammengewachsen und haben ein tolles Familiengefühlt entwickelt.
Todmüde gingen wir alle spät nach Hause schlafen. Am nächsten Tag war unser Treffpunkt um 08:00 Uhr, an der Kanti Baden.
Ich muss zugeben, dass es mir unglaublich schwer fiel aufzustehen. Als ich ankam, waren die meisten noch total verschlafen. Ebenso Colin, der hatte nämlich verschlafen und ist schlussendlich auch zu Hause geblieben. Das war natürlich wieder ein Punkt, über den Lilja und ich uns aufgeregt hatten. Seine Rolle hat jedoch Rebecca übernommen und seinen Text gelesen. Liljas Mutter hatte uns allen Gipfeli spendiert und so konnten wir auch gleich miteinander frühstücken.
Danach ging es gleich ans proben. Wir haben wieder entschieden einen ganzen Durchgang zu machen, jedoch mit weniger Unterbrechungen wie gestern. Wir mussten uns beeilen, da Shedea und Jenny ihr Wochenende ausgeplant haben und um 11:00 Uhr bereits gehen mussten.
Der Durchgang verlief erstaunlicherweise recht gut. Es war gut, dass wir gestern nochmals alle Szenen durchgegangen sind und Unklarheiten geklärt haben. Leider gab es hie und da immer noch einige Textpatzer. Aber naja.. ich bin zuversichtlich, dass an der Aufführung diese nicht mehr vorkommen werden.
Um 11:00 Uhr haben wir uns alle getrennt und sind als erstes nach Hause gegangen und haben uns ein klein wenig Schlaf geholt. Am Sonntag haben wir keine Probe angesagt, jedoch werden Lilja und ich uns treffen und alles Organisatorische besprechen. Ebenfalls werden wir die Stellwände ins Salzhaus transportieren müssen und weiterhin am Regiekonzept arbeiten.
Die letzten zwei Tage haben uns allen sehr Spass gemacht. Jetzt wird mir auch langsam bewusst, dass wir in zwei Tagen schon im Salzhaus proben werden. Ein verrückter Gedanke!
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