verfasst von Tijana
Endlich
Ferien! Momentan befinde ich mich in gerade in einem kleinen Städtchen in
Nordholland.
Ich
geniesse die Zeit mit meiner Familie und bin froh, die Schule für eine Woche
einfach einmal hinter mir zu lassen. Jedoch lässt mir unsere Maturaarbeit keine
Ruhe. Ständig muss ich an unsere nächsten Schritte denken und wie wir unser
Stück schlussendlich umschreiben sollen. Frau Ferrari meinte ja, dass es keine
Regeln gibt, wie man ein Stück umschreibt. Also kam ich auf die Idee einfach
anzufangen und etwas auszuprobieren.
Am Nachmittag
hat mich meine Mutter gepackt, mir ein Velo in die Hand gedrückt und gesagt ich sollte runter an den Strand fahren und mich inspirieren lassen. Und genau
das habe ich dann auch gemacht.
Ich nahm
einen Stapel leerer Zeichnungsblätter meiner kleinen Cousine mit, befestigte
sie am Gepäckträger, zog mich warm an, da es sehr windig und kalt ist und fuhr
los.
Ehrlich gesagt
hatte ich überhaupt keinen Plan. Ich war aber so motiviert und wollte einfach
mal etwas versuchen. Daher habe ich probiert als allererstes die Textpassagen
zu verstehen und die Hauptaussage hinauszuziehen. Dann versuchte ich dies in
die moderne Sprache zu umzuschreiben.
Ein
Beispiel wäre:
Seite 9,
Zeile 98, Ismene:
„Wenn du’s denn willst, so geh. Ich weiss,
dein Gang ist sinnlos, doch die Lieben liebst du recht.
Umgeschrieben:
„Wenn du gehen musst, dann geh.
Ich weiss, dass es sinnlos ist, doch eins muss
ich dir lassen.
Deine Liebe zu den unsrigen ist aufrichtig.
Erste Versuche
Natürlich
bin ich mir noch nicht sicher, ob wir es bei dem belassen können und ob Lilja
überhaupt daran Gefallen finden wird. Wenn nicht, dann ist es überhaupt nicht
schlimm.
Selbstreflexion:
Ich war
schon lange nicht mehr so motiviert wie heute. Ich denke die Holländische Atmosphäre
tut mir sehr gut und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich den Mut gefasst habe
und einfach drauflos geschrieben habe. Auch wenn schlussendlich alles für die
Katz war und ich alles wegschmeissen kann, bin ich der Meinung, dass es
definitiv keine Zeitverschwendung war.
Aller
Anfang ist schwer und manchmal braucht es einfach den Mut irgendetwas zu
machen.
Wenn ich
zurück bin, werde ich Lilja meine Versuche zeigen und sie mit ihr besprechen.
Ebenso werden wir über unsere Interpretationen reden. Ich weiss, dass Lilja das
Buch „Antigone: Königs Erläuterungen“ bestellt hat und schon fleissig drauf und
dran ist, es zu lesen und ihre eigenen Interpretationen zum Stück zu bilden.
Daher denke
ich, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und ich freue mich unsere Fortschritte bei
einem Kaffee zu besprechen.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen