Sonntag, 15. April 2018

Starbucks-Session

2 Stunden, im Starbuck Baden
verfasst von Lilja, in Zusammenarbeit

Heute haben wir uns für einen ersten Zwischenstand in den Ferien getroffen. Bei einem kalten Getränk besprachen wir unsere Vorschritte. Dabei war auch viel die Rede vom Regiekonzepts, wie wir was inszenieren möchten. Wir haben miteinander besprochen, wie wir die einzelnen Charakteren wahrnehmen und  dadurch auch schon erste Vorstellungen ihrer Äusserlichkeiten (Kleidung, Haare, Requisiten)  sowie Charakterzügen für unsere Inszenierung gekriegt:


Kreon (ist schon an der Macht)

Autoriär, graue Haare, zurückgebunden, viele Ringe, Brosche, langer Anzug. Streng, mürrisch, unsympathisch - gegen Ende nicht mehr -> Wenn er dann einsieht, dass er unrecht hat (Äusserlich dann unordentlich, zerzauste Haare usw.)

Ismene sehr brav, ordentlich, Haare zurückgebunden, angezogen: Stil Kreon

Antigone, weicht von den andern durch Kleider ab, Haare (halb) offen, unordentlicher


Haimon, eigentlich Weichei, unsicher, erhebt sich plötzlich gegen Vater, angezogen: Stil Kreon


ChorZwillingspaar, Kommentator, Erzähler, holen das Publikum ab.

Von Herr Anthamatten habe ich noch einige Vorschläge zur Umsetzung des Chors gekriegt und diese dann heute gleich an Tijana weitergeleitet. Wir waren uns sofort einig, dass uns diese des Zwillingspaares ( zwei Personen als Chor) am besten gefiel. So werden die Chorpassagen nicht einfach vorgetragen, sondern auch noch spielerisch verpackt. Weil es zwei Personen sind, die den Chor verkörpern, können wir vorallem in den Stasimon (den Standlieder des Chors, die nach jeder Szene kommen) viel mit Dialogen arbeiten und auch in den übrigen Szenen können wir es das Zwillingspaar gut einsetzen.

Selbstreflexion:

Immer neue Fragen tauchen auf, wenn wir miteinander am Regiekonzept arbeiten: Wie möchten wir was darstellen, welche Charakterzüge hat welche Figur? Oder auch: Wie behandeln wir die Tatsache, dass es griechische Götter gibt? Und noch viele, viele mehr. Manchmal haben wir das Gefühl, dass wir unter all den Fragen ersticken. Weil immer neue Fragen auftauchen, haben wir das Gefühl, uns im Kreis zu drehen, dass wir nicht vom Fleck kommen und wir nie fertig werden und endlich mit dem Umschreiben richtig beginnen können. Es braucht sehr viel Zeit und Energie schon nur kleinen Dinge zu entscheiden und Lösungen zu finden. Wir hoffen, dass das Fragen bald ein Ende hat und wir bald effizient arbeiten können.

Mit der Maturaarbeit im Hinterkopf geniessen wir jetzt noch eine zweite Woche Ferien.




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