1 Stunde, von Zuhause
verfasst von Tijana
Endlich fertig mit dem Prologos! Wie in einem früheren Blog Post erklärt, habe ich bereits vor ein paar Wochen in den Ferien mit dem Umschreiben des Prologs begonnen. Jedoch habe ich mir da nicht allzu viel gedacht und einfach mal drauflos geschrieben. Den grössten Teil habe ich sowieso wieder gelöscht, da er mir nicht gefiel. Die letzte Woche habe ich jedoch weiter an dem Prologos gearbeitet und bin für den Beginn sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Dabei kam mir eine gute Idee für den Anfang unserer Inszenierung in den Sinn. Ich finde es wichtig, dass wir nicht sofort ins Geschehen stürzen, sondern den Zuschauern erst ein paar Hintergrundinformationen geben. Da Antigone eine sehr wichtige Vorgeschichte mit ihrem Vater Ödipus aufweist, sollte dies in unserer Inszenierung auf keinen Fall fehlen. Dabei dachte ich an einen kleinen Prolog, den eventuell Lilja und ich übernehmen könnten, um so unseren Zuschauern einen kleinen Einblick in in die Vorgeschichte zu gewähren. Unser Traum ist es natürlich immer noch selbst mitzuspielen, jedoch haben wir eingesehen, dass das viel zu aufwendig wäre. Um trotzdem noch ein wenig weiter träumen zu dürfen, könnten wir dieses "Problem" geschickt lösen, indem wir den Prolog übernehmen. Meiner Meinung nach eine gute Idee. Ich lasse diese einfach mal im Raum stehen und mache mir aber noch ein paar weitere Gedanken dazu.
Zurück zum Stück. Die Geschichte beginnt mit Antigone, die das Stück mit den Worten: "O Schwester, du mein eigen Blut, Ismene", einleitet.
Ich habe mir viele Gedanken zu diesem Satz gemacht und mich gefragt wie man diesen wohl am geschicktesten umschreiben könnte, ohne dass er zu altmodisch klingt. "Schwesterherz" oder "Schwesterlein", finde ich einfach schrecklich. Daher kam mir die Idee, dass Antigone ihre Schwester Ismene rufen könnte. Dies könnte man gut darstellen, indem sie leer in das Publikum blickt und sagt: "Wo ist meine Schwester? Hat irgendjemand meine Schwester Ismene gesehen?". Somit weiss das
Publikum sofort, dass es sich um ihre Schwester handelt. Der blosse
Ausdruck "Ismene" wäre meiner Meinung nach nicht verständlich genug, da der Zuschauer natürlich nicht wissen kann, um wen es sich handelt.
Selbstreflexion:
Den Prologos umzuschreiben fiel mir ehrlichgesagt gar nicht so schwer.
Bis jetzt ist alles ziemlich verständlich geschrieben und allgemein gefällt mir der Prologos sehr gut. Ich mag dieses Gespräch zwischen den beiden Schwestern. Antigone, total aufgebracht, jedoch fest entschlossen, ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen und sogar bereit dafür den Tod als Konsequenz ihres Handelns in Kauf zu nehmen. Ismene, die Antigones Handeln alles andere als verstehen kann und sich weigert, der eigenen Schwester zu helfen. Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Für mich die perfekte Einstiegsszene.
Obwohl ich weiss, dass wir langsam in Zeitdruck geraten versuche ich ruhig zu bleiben und gelassen an die Sache heranzugehen. Bis jetzt läuft doch alles tiptop. Ich hoffe wir können dies beibehalten obwohl ich sagen muss, dass wir anfangen sollten schneller zu tippen.
Umschreib-Strategie:
Zu meiner Umschreib-Strategie kann ich sagen, dass ich ziemlich ähnlich vorgegangen bin wie Lilja (erwähnt im letzten Post). Zu Beginn lese ich immer den Originaltext aus meinem Buch. Dann lese ich jedoch auch den Text aus Liljas Buch, da wir ja verschiedene Versionen davon haben und vergleiche die beiden Textstellen miteinander. So erleichtere ich mir das Verständnis und kann die Aussage viel einfacher und besser verstehen. Mit der Charakterisierung der Rollen kann ich mir ein Bild im Kopf machen und in etwa vorstellen, wie es am besten klingen soll. Die schwierigen Stellen überspringe ich und komme später nochmals auf sie zurück.
Umschreib-Strategie:
Zu meiner Umschreib-Strategie kann ich sagen, dass ich ziemlich ähnlich vorgegangen bin wie Lilja (erwähnt im letzten Post). Zu Beginn lese ich immer den Originaltext aus meinem Buch. Dann lese ich jedoch auch den Text aus Liljas Buch, da wir ja verschiedene Versionen davon haben und vergleiche die beiden Textstellen miteinander. So erleichtere ich mir das Verständnis und kann die Aussage viel einfacher und besser verstehen. Mit der Charakterisierung der Rollen kann ich mir ein Bild im Kopf machen und in etwa vorstellen, wie es am besten klingen soll. Die schwierigen Stellen überspringe ich und komme später nochmals auf sie zurück.
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