Mittwoch, 16. Mai 2018

Von der Schreibblockade und meiner Umschreib-Strategie

1,5 Stunden, in der Medio
verfasst von Lilja

Heute wollte es bei mir einfach nicht klappen. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren und deshalb blieb das weisse Blatt auf meinem Word-Dokument einfach leer. Ich habe wirklich versucht, irgendetwas Gescheites zusammenzuwürfeln, aber immer wieder schweifte ich ab oder wurde von meinen Mitschülern abgelenkt. Das ist der Nachteil am Arbeiten in der Mediothek der Kanti, da man fast jedes Gesicht kennt.

Selbstreflexion:
Ich bin schon sehr enttäuscht von meiner Arbeitsdisziplin und fühle mich schlecht, da ich weiss, dass wir wirklich jede Minute brauchen können, die wir kriegen. Weil wir noch so viel Arbeit vor uns haben bis zur Zwischenpräsentation im Juni. Aber ich werde sicher am Wochenende noch weiterschreiben, um mein Defizit aufzuarbeiten. 

Grundsätzlich macht mir das Umschreiben Spass und ich finde es spannend, in die Rolle der Regie zu schlüpfen. Bis jetzt wurde mir immer nur ein Stück vorgesetzt, indem ich dann eine Rolle spielte und jetzt bin ich ein wichtiger Teil einer Neuinszenierung und kreiere etwas Eigenes mit Tijana.

Umschreib-Strategie:
Am Anfang habe ich mich oft gefragt, wie man denn da vorgeht, ob es eine Anleitung gibt, wie man richtig umschreibt. Mittlerweile weiss ich, dass dies nicht der Fall ist und man dabei sehr frei ist. Langsam habe ich mir aber eine Strategie, ein Vorgehen angeeignet dazu:
Ich lese zuerst den Originaltext von Sophokles in meiner Reclam-Ausgabe und überlege mir dann, wie ich das in meinen Worten sagen würde. Zudem habe ich unsere Charakterisierung im Hinterkopf und überlege, wie der jeweilige Charakter auf das Geschehen reagiert und wie er sich ausdrückt. Ich habe dann immer noch die Königserläuterungen und eine weitere Lesehilfe (EinFach Deutsch, Antigone ...verstehen) neben mir, die mir helfen. Manchmal spicke ich auch noch auf der Gutenberg-Seite im Internet, die ja noch ein weitere Version des Textes liefert. Es gibt dann aber auch Stellen, bei denen ich nicht weiterkomme. Die überspringe ich jeweils und wage mich später nochmals an sie.

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