Mittwoch, 6. Juni 2018

Stück zusammenstellen

2,5 Stunden, in der Kanti
verfasst von Tijana, in Zusammenarbeit


Kaum zu glauben aber unser Stück nimmt langsam immer mehr Form an. Man kann fast schon sagen, dass wir beinahe fertig sind. Die Epeisodions, der Prolog und der Exodus stehen schon. Ich kann es immer noch kaum glauben und es fällt mir schwer zu realisieren, während ich diese Worte gerade schreibe. Natürlich haben wir noch einiges zu machen, so ist das nicht aber das wir das Wichtigste als Rohfassung schon haben, macht uns natürlich umso mehr glücklich. Jetzt fehlen nur noch zwei Stasimons, also die Abschnitte zwischen den Epeisodions, wo der Chor spricht und die Vorgeschichte. Wie in einem früheren Eintrag erklärt, möchten wir unbedingt die Vorgeschichte und wo wir uns gerade befinden unseren Zuschauern mitteilen. Diesen Part werden dabei Lilja und ich übernehmen und daher müssen wir den Text dafür unbedingt auch noch verfassen. Ich habe mir vorgenommen diesen bis spätestens Samstag bereit zu haben. Wegen den Stasimons sind wir uns noch ein wenig unsicher. Der Chor redet oft verwirrendes Zeug und wir wissen nicht, wie wichtig dies für unser Stück tatsächlich ist. Ebenso konnten wir feststellen, dass unser Stück jetzt schon viel zu lange ist. Wir werden auf jeden Fall ein paar längere Passagen streichen müssen. Zwei Stasimons haben wir fürs Erste gelassen, die bereits Lilja verfasst hat. Ein Stasimon haben wir jedoch heute gestrichen, da wir festgestellt haben, dass er nicht unbedingt nötig ist. Die kommenden Tage werde ich mich also noch mit den Stasimons und der Vorgeschichte beschäftigen. 
Ebenso haben wir heute versucht unseren ganzen Text in ein Word Dokument zu packen und ich muss sagen, dass wir uns unheimlich darüber aufregen mussten. Mit Office 365 haben wir immer unsere jeweiligen Dokumente online gestellt, damit wir beide Zugriff auf  diese haben und sie bearbeiten können. Leider hat uns der Mist unser ganzes Layout verschoben und es sieht einfach nur katastrophal aus. Lilja war komplett am Ende mit ihren Nerven und hätte am liebsten ihren Laptop auf den Boden geschmissen. Ebenfalls hat es bei den Textstellen, die wir extra farbig markiert haben, um sie nochmals zu besprechen/ändern die Farbe nicht angenommen. In unseren Augen ein weiterer Grund um endlich nach Hause zu gehen. 


Selbstreflexion:
Unsere Arbeit heute hat eigentlich sehr gut begonnen. Ich war sehr motiviert, da es mich sehr glücklich macht zu sehen, wie sich die Arbeit am Umschreiben zum Ende neigt. Wir haben zusammen die Epeisodions angeschaut, die wir auf heute geschrieben haben. Dabei haben wir vor allem die Stellen besprochen, die wir rot markiert haben. Das 5. Epeisodion und der Exodus sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Man merkt nun, dass wir mehr Erfahrung mit dem Schreiben haben und das wir um einiges selbstsicherer geworden sind  als noch vor ein paar Wochen. Ich denke, dass dies ein grosser Fortschritt ist und wir sehr Stolz auf uns sein können. Ich jedenfalls bin es, ich hoffe Lilja natürlich auch. 
Leider hat uns das Zusammenstellen des Textes grosse Mühe bereitet, weswegen wir beide total genervt wurden. Es hätte sowieso keinen Sinn mehr gemacht weiter zu machen, da schlicht und einfach die Luft raus war. Wir werden das Zusammenstellen und das Layout fürs Erste zur Seite schieben und wieder in Angriff nehmen, wenn wir das komplette Stück haben. Trotzdem kann ich sagen, dass ich mit einem lächeln nach Hause gehen konnte. Die Technik hat uns zwar den Schluss des Tages versaut jedoch die Vorstellung unser eigenes Theaterstück bald in den Händen halten zu können, umso mehr versüsst.
 

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